Set und Setting

Thesen

Nach Leary können durch günstiges Set und Setting mit LSD psychische Probleme behandelt werden. Durch Meta-Programmieren soll eine absichtliche und gezielte Veränderung des eigenen Geistes und Verhaltens möglich sein.

Auch neuere Untersuchungen im Umfeld des seit Mitte der 1990er Jahre wiedererwachten Forschungsinteresses an Halluzinogenen und Entaktogenen zeigten den starken Settingeinfluß, da schwerwiegende negative Effekte durch Anwendung von Psychedelika in unsachgemäßen Settings herrühren können.

  • L. Hermle: Risiken und Nebenwirkungen von LSD, Psilocybin und MDMA in der Psychotherapie. In: H. Jungaberle, P. Gasser, J. Weinhold, R. Verres (Hrsg.): Therapie mit psychoaktiven Substanzen. Huber, Bern 2008, S. 147–164.
  • E. Frecska: Therapeutic guidelines: Dangers and contraindications in therapeutic applications of hallucinogens. In: M. J. Winkelman, T. B. Roberts (Hrsg.): Psychedelic medicine: New evidence for hallucinogenic substances as treatments. Vol. 1, Praeger, Westport CT 2007, S. 69–96.

Norman Zinberg entwickelte den Gedanken von Set und Setting auf sozialwissenschaftlicher Basis weiter, indem er Regeln für die Umstände des Konsums bei sozial integrierten Konsumenten verschiedener Drogen untersuchte. Nach seiner Auffassung halten viele Konsumenten solche Regeln unbewusst ein und können dadurch einen kontrollierten Drogenkonsum erreichen.

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