Cannabis wissenschaftlich geprüft - MaiLab

The New (Girl Scout Cookies x Larry OG) von Humboldt Seeds
Kosher Kush 🍫

"Cannabis -Verbot 🚬 : Kippen BtMG-Regelungen? | Rechtsanwalt Christian Solmecke"

📢 Ready to Crumbel
I Love Hash

Sahne mit Erdbeeren haha

😤Wake 'n' Bake😤 Schönes Wochenende Frients 🙂
🌲Schönes Wochenende FriENTS! 🌲 Welche Methode des Rauchens bevorzugst du? Eine Bong, eine Pfeife, einen Joint oder etwas anderes?
N guten Appetit an euch alle heute Abend!
Total frustriert bez. Qualität in Berlin
Ehemaliger CDU Fraktionsvorsitzender wird neues Präsident des Bundesverfassungsgerichts
Aufruf der Hamburger DHV Ortsgruppe
Cannabis wissenschaftlich geprüft - MaiLab
Vaporizer bis 80 vllt. auch 100 Euro
Gelato #33 x Fruit Bowl

hab mir nen vaporizer gekauft (smono 4 pro), bräuchte ein paar tipps

Gibts hier Dynavyp Vapcap User? Welche Farbe haben eure Überreste?
Fermentiert ihr euer grünes Gold?
Hallo germanische Bäume

Erfahrungen Eindrücke etc.

Weis jemand was über die Legalität von delta 8 thc ?

Mein Gartenhaus

Habt ihr mal Cbd bestellt ? Wenn ja welches von wo ??
Immer schlimm solche buds zu zerbrechen
Nice try Herr Kommissar
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Man merkt, das sie aus dem persönlichen Leben nicht viel über Cannabis weiß, und das sie auch nicht viel davon hält.

Zu diesen Zeiten in so einem Video das vaporisieren nicht mal zu erwähnen ist leider recht schade. Das zeugt ein wenig davon, das sie recht begrenzt recherchiert hat und sich auf mehr oder weniger alte stereotypische Informationen verlassen hat.

Ähnlich ist es auch bei "kiffen macht dumm". Da gibt es auch die ein oder andere Studie, die zu ganz anderen Ergebnissen gekommen ist. Wie dem auch sei: Sie hätte erwähnen sollen, das man zwar eine Verbindung zwischen bestimmten Performance-Eigenschaften und Kiffern gefunden hat, aber keine Kausalität. So blöd es klingt: Wir wissen nicht, ob "dumme mehr kiffen", oder "kiffen tatsächlich dumm macht". Bei anderen Themen wird sie nicht müde diesen Umstand ganz klipp und klar zu erwähnen, hier aber kommuniziert sie als gäbe es ganz klar eine Kausalität.

Naja. Sie ist ja auch nur eine Person, und es ist mehr oder weniger verständlich, das man kein total abgerundetes Video machen kann, wenn man selber keine Ahnung vom Thema hat, und der Rest des Teams auch nicht (wie sie ja selber im Video sagt). Angesichts dieser Umstände ein recht gut gewordenes Video.

Und ganz am Ende noch mit einem Augenzwinkern: Nein, Kiffer starren nicht Objekte an. Das machen nur ahnungslose Schauspieler in schlechten Filmen. ;)

In den [Shownotes](https://docs.google.com/document/d/1bgQQEEYp7UoB0Yr9UbXgSfQlmSE6Zp12Gkbj4wHw0aI/edit) kann man diese Anmerkung finden:

>Kiffen korreliert mit vielen körperlichen und geistigen Problemen. Bei vielen davon ist es aber schwierig, dingfest zu machen, ob Kiffen wirklich die Ursache ist, oder ob es aus anderen Gründen mit diesen Problemen korreliert.

>Wir haben hier keine randomisierte Gruppen, sondern Menschen, die sich selbst für oder gegen das Nehmen von Drogen entscheiden. Bei solchen Datensätzen ist es immer möglich, dass Menschen, die aufgrund ihrer Biologie (z.B. genetische Neigung) oder ihrer Umstände (z.B. Gegend, in der man aufwächst) ein erhöhtes Risiko für bestimmte Probleme haben, eben auch mit höherer Wahrscheinlichkeit Drogen wie Cannabis nehmen. Dann sieht man Unterschiede zwischen den Kiffern und den nicht-Kiffern, die aber gar nicht durchs Kiffen ausgelöst werden. Noch dazu hat Cannabis-Gebrauch ein Stigma, das bei unzureichender Verblindung das Ergebnis einer Studie beeinflussen kann. So kann man Menschen mit einer ganz guten Trefferquote ansehen, ob sie kiffen, z.B. an Kleidung und Frisur. Das können natürlich auch Studienleiter (Hirst et al. 2018, Subst Use Misuse, 53(14):2359-2367 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29958041). Das erschwert eine Verblindung. In einer Studie zeigte sich dann auch, dass die Teilnehmer schlechter z.B. in Aufmerksamkeitstests abschnitten, wenn die Versuchsleiter davon ausgingen, dass sie Kiffer waren - selbst wenn das nicht stimmte (Sodos et al. 2018, Arch Clin Neurpsychol, 33(7):821-831 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29342226). Dementsprechend muss man davon ausgehen, dass Vorurteile gegenüber Kiffern Studienergebnisse unbewusst so beeinflussen, dass einige der psychologischen Nebenwirkungen schlimmer aussehen, als sie tatsächlich sind.

>Die Datenlage ist aber gut genug, dass man trotzdem einige Sachen festhalten kann. Hier die Quellen zu den Aussagen, die dazu im Video vorkommen. [...]

Man merkt sehr wie da Framing betrieben wird. Ich hasse es, wie ein Schwurbler zu klingen, aber bei einem Thema von dem man selbst viel weiß, fällt so was dann doch auf. Zum einen legt sie der Legalisierungsbewegung sehr viele Argumente in den Mund, die dort niemand vertritt (habe von den entsprechenden Organisationen oder Vertretern zum Bsp. noch nie gehört, der Rauschkonsum muss freigegeben werden, weil Cannabis auch als Medizin anwendbar ist). Zum anderen merkt man sehr, wie sehr sie drum bemüht ist sich als offen und neutral dem Thema gegenüber zu widmen (unter dem Deckmantel der "total neutralen wissenschaftlichen" Auseinandersetzung) - aber gleichzeitig nimmt sie schon durch Auswahl der Quellen und Studien Einfluss auf die Darstellung. Und das alles immer mit diesem saloppen Ton ala "tja, so und nicht anders sieht es die Wissenschaft".

Was mir auch sehr übel aufgestoßen ist, ist die Narration von Cannabisarznei sollte nur als Fertigarzneimittel auf den Markt dürfen. Das ist schon ziemliches Big Pharma Gequatsche.

Das Video ist Müll, wenn, dann sollte man fair alle Seiten beleuchten. Was hat sie denn anderes getan, als ihre persönliche Meinugn etwas elaborierter auszudrücken als der jeder andere fest gefahrene Gegner der Legalisierung? Es wirkte nicht so auf mich, als würde sie wirklich ausgeglichen berichten wollen.

Man darf und soll auch sagen, dass Cannabis ein wunderbarer Ersatz der sozialen Funktion von Alkohol sein kann. Es ist nicht falsch daran Spaß haben zu wollen, auch wenn dies politisch gesehen kein effektives Argument ist.
Dass man hier mit unnötig lauten, teuren Blechkisten fahren darf wie der letzte Idiot, wird jedoch als Normalzustand angesehen. Das eine wiegt das andere nicht auf, zeigt aber, dass nicht nur Rationalität bei der Entscheidung Gewicht haben darf, sondern auch Wille von Bevölkerungsteilen

Über den Großteil der Menschheitsgeschichte hinweg war Cannabis nichts Verbotenes; die Pflanze wurde bereits um 7.000 v.Ch. für verschiedene Zwecke eingesetzt, sei es zur Herstellung von Textilien, als Medizin, zu Freizeitzwecken oder in religiösen Ritualen.

In den ersten Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts kam es aufgrund der Einwanderung mexikanischer Bürger in die westlich gelegenen US-Staaten zu ernsthaften Spannungen. Die mexikanische Revolution von 1910 war in den Staaten nahe der Grenze mit Gefechten zwischen den Armeen des General Pershing und Pancho Villa spürbar geworden. Jahre später wurden die Mexikaner von großen Unternehmern als billige Landarbeiter angeheuert, was wiederum kleineren landwirtschaftlichen Unternehmen Probleme bereitete und als dann auch noch die Weltwirtschaftskrise (1929) einsetzte, geriet die Situation endgültig aus den Fugen.

Die mexikanischen Einwanderer brachten die Angewohnheit mit, Cannabis zu rauchen, was man schnell mit anstandslosem oder sogar kriminellem Benehmen in Verbindung brachte und anscheinend einer der Beweggründe war, dass in Kalifornien im Jahr 1913 der Poison Act verabschiedet wurde, das erste Gesetz, das „Marihuana-Präparate bzw. das sogenannte magische Kraut" verbot.

In den 20er Jahren gingen Cannabis und Jazzmusik Hand in Hand, man rauchte die Pflanze in New Orleans, in Chicago und in Harlem und sie verwandelte sich in einen unverzichtbaren Bestandteil dieser Musikszene. So begann Cannabis immer mehr in Verbindung mit einem in den Augen der Gesellschaft verwerflichem Lebensstil zu stehen und wurde ganz klar mit Schwarzen, Musik und Verbrechen assoziiert. Als Resultat der Vermischung von Rassismus und Angst wurde Cannabis stigmatisiert und den „Schwarzen und Mexikanern" zugeordnet, gleichzeitig verbreitete sich der Glaube, dass es sich um eine gefährliche Droge handele, die jeden, der sie zu sich nimmt, in einen Verbrecher und sogar kaltblütigen Mörder verwandeln könne.

In dieser Zeit (1913 bis 1933) war in den Vereinigten Staaten das Alkoholverbot in Kraft. Dazu hatte man der Verfassung einfach einen neuen Zusatzartikel hinzugefügt. Obgleich Cannabis bereits in viele Staaten verboten war, hatte man es auf bundesweiter Ebene noch nicht verbieten können, und das obwohl mit dem Harisson Act (1914) bereits die Erhebung von Bundessteuern für Opioide und Kokain eingeführt wurde.

Da es zu diesem Zeitpunkt ziemlich schwierig war, Drogen bundesweit zu verbieten, war die Erhebung von Steuern eine Methode, um den Umlauf der Droge einzuschränken. Diejenigen, die dennoch gegen das Gesetz verstoßen, mussten sich vor dem Schatzamt verantworten. Im Jahr 1930 schuf dieser Organismus die neue Abteilung, das FBN (Federal Bureau of Narcotics) und die zur Leitung der Behörde auserkorene Person war Harry J. Anslinger. Damit war der Grundstein im Krieg gegen den Cannabis gelegt.

Anslinger war ein extrem ehrgeiziger Typ, der irgendwie roch, dass er im FBN steil Karriere machen könnte, wenn er sich auf das Verbot von Cannabis konzentrierte. So begann er mit sensationell aufgemachter Werbung eine Hetzkampagne gegen Cannabis, die Angst und Rassismus schürte und die Pflanze mit kriminellen Handlungen in Verbindung brachte.

Harry J. Anslinger erhielt dabei Unterstützung des allseits bekannten und mächtigen William Randolf Hearst, der Inhaber eines wirtschaftlichen Handelszentrums, eingeschlossen einer großen Zeitungskette und der viele gute Gründe hatte, sich für das Verbot von Cannabis einzusetzen, weshalb er seine Zeitungen nutzte, um falsche Informationen zu verbreiten und soziale Ängste zu schüren.

Hearst hasste die Mexikaner aufgrund von rassistischen Vorurteilen und weil er 800.000 Hektar Waldfläche an Pancho Villa verloren hatte.

Zudem hatte er viel Geld in den Holzsektor investiert, um Papier für seine Zeitung herzustellen und Papier aus Hanffasern wäre eine gefährliche Alternative dazu gewesen. Und dann waren da noch die reißerisch aufgezogenen Zeitungsartikel, die Geschichten von Mexikanern erzählten, die aufgrund einer diabolischen Pflanze verrückt geworden waren und die Auflagen rasant in die Höhe steigen ließen.

Dazu gesellten sich andere Gruppierungen wie das Chemieunternehmen Dupont, Pharmakonzerne und die Tabakindustrie, jeder Sektor mit seinen ganz ureigenen wirtschaftlichen Interessen.

Dupont patentierte und registrierte neben anderen Materialien das Neopren (1930), das Nylon (1935), das Teflon (1937) und das Lycra (1959); all diese Stoffe werden hauptsächlich aus Erdöl gewonnen. Das erklärt nur zu gut, warum dieses Unternehmen nicht daran interessiert war, dass Cannabis als umweltfreundliche, nachwachsende, robuste und langanhaltende Naturfaser lieber nicht in Konkurrenz mit seinen petrochemischen, synthetischen Fasern stehen sollte.

Anslinger nutzte das feindliche wirtschaftliche Szenario, um dem Ausschuss des Kongresses einen Gesetzesvorschlag vorzulegen. Der Überprüfungsprozess verlief in verdächtiger Rekordzeit.

Im Jahr 1944, einige Jahre später nach Verabschiedung des Gesetzes führte die Bürgermeisterschaft von New York eine Studie durch, die als „Wachtbericht" bekannt wurde. In dieser Studie wurden anhand empirischer Daten die Argumente des FBN eines nach dem anderen widerlegt. Das Studienkomitee setzte sich aus drei Psychiatern, zwei Pharmakologen, einem Experten für öffentliche Gesundheit, einem Beauftragten der Abteilung für Öffentliche Gesundheit, einem Beauftragten des Krankenhauses und dem Direktor der psychiatrischen Abteilung des Krankenhauses zusammen. Obwohl der Wachtbericht bis zu diesem Zeitpunkt die umfangreichste und zuverlässigste Studie über Cannabis war, wurde er von Anslinger und dem FBN zurückgewiesen.

Nach Inkrafttreten des Marihuana Tax Act war das FBN die einzige Behörde, die eine Erlaubnis zur Durchführung von Studien über Cannabis erteilen durfte.

Quelle: https://www.dinafem.org/de/blog/geschichte-cannabis-prohibition/

Mailab wird immer mieser. Bald läuft das im BR